Markisen sind Gestellkonstruktionen mit einer Bespannung, welche dem Sonnenschutz, dem Wärmeschutz, Blendschutz und Objektschutz dienen. Je nach Art und Ausrüstung dienen Markisen auch als Sichtschutz und Regenschutz. Die stete Entwicklung der Markisen brachte viel Funktionalität. Heute können Markisen sowohl per Hand, als auch per Funksender bedient werden.
Markisen gibt es in vielen Musterungen und Farben. Markisen Bespannungen (Markisentuch) gibt es aus Acryl, PVC für individuelle Ansprüche. Markisen werden auf Terrassen, Balkonen und zur Wintergartenbeschattung genutzt und bieten an Geschäften, Boutiquen und Cafés besonders im Sommer Sonnenschutz.
Der Begriff Markise stammt von dem französischen Wort "Marquise" ab – was ins Deutsche übersetzt Adelsdame heißt. Die Verbindung stammt aus alten Überlieferungen, wo in einem Heerlager eine Sonnenschutz Anlage ausgefahren wurde, wenn die Frau des Offiziers anwesend war. In der Antike soll es bereits spezielle Vorrichtungen gegeben haben, die unseren heutigen Markisen sehr ähnlich waren. Moderne Markisen kann man als High-Tech Produkte betiteln, da im Laufe der Markisen-Entwicklung immer mehr technische Neuerungen eingebracht wurden.
Markisen Typen
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Kassettenmarkise
Die Kassettenmarkise ist eine spezielle Gelenkarmmarkise. Sie verfügt über eine Kassette, in der die Gelenkarme und das Markisentuch beim Einfahren verschwinden. So sind sie vor widrigen Witterungsverhältnissen geschützt. Dieser Luxus wirkt sich auf den Kaufpreis aus. So zahlt man für eine Kassettenmarkise zwar deutlich mehr, erhält im Gegenzug dafür jedoch den effektivsten Schutz aller Markisen. Die moderne Technik bringt zudem zahlreiche Extras, über die eine Kassettenmarkise verfügen kann – wie etwa eingebaute LED zur Ausleuchtung oder kleine Heizstrahler für den Einsatz auf Terrasse und Balkon. Besonders erwähnenswert ist der Einbau sogenannter Regen- Wind- und Sonnenwächter. Sollten sich bei Abwesenheit die Witterungsverhältnisse ändern, wird die Kassettenmarkise automatisch eingefahren, wodurch sich die Lebenserwartung dieser Markisen deutlich erhöht.
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Gelenkarmmarkise
Diese Markisen bestehen aus Alumium und werden zum Sonnenschutz und Wärmeschutz verwendet. Zwei Ausfallarme drücken das Markisentuch weg, wodurch ein waagerechter Ausfall der Bespannung möglich ist. Die Spannweite dieser Markisen kann bis zu vier Meter betragen. Die Gelenkarmmarkise lässt sich zudem unterteilen. Die Offene Gelenkarmmarkise, bei der die Tuchwelle offen sichtbar ist und die Geschlossene Gelenkarmmarkise, bei welcher um die Tuchwelle und um die Gelenkarme ein Schutzkasten / Schutzkassette vor Witterungsverhältnissen angebracht ist. Die Gelenkarmmarkise wird fest mit dem Mauerwerk verschraubt. Fast alle Markisen können an einer Wand, oder an einer Decke befestigt werden.
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Seilspannmarkise
Die Seilspannmarkise ist ein Segel, welches an Edelstahlseien aufgehangen wird. Meist sind diese Markisen so konstruiert, dass ein oder mehrere Sonnensegel zwischen zwei parallel gespannten Edelstahlseilen leicht verschiebbar sind. Es empfiehlt sich, die Seilspannmarkise entfernt von Glasfenstern anzubringen, da Schäden durch Schlagen des Behanges bei Windbewegungen auftreten können. Verwendung findet die Seilspannmarkise besonders als Sonnenschutz oder Sichtschutz und Regenschutz von mit Glas gedeckten Überdachungen, großen Balkonen und Terrassen. Das Sonnensegel wird aus einem textilen Polyesterstoff gefertigt, welches leicht faltbar und vor allem UV-stabil ist.
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Klemm Markise
Die Besonderheit von Klemm Markisen sind ihre Flexibiltät. Sie sind nämlich nicht wie andere Markisen am Mauerwerk fest verschraubt. Klemm Markisen können durch einfaches Spannen der Standrohre montiert und demontiert werden. So sind diese Markisen ideal für Balkone geeignet und bieten meist schnell zu montierende Befestigungsmöglichkeiten. Klemm Markisen bieten idealen Sonnenschutz an Balkonen und kleinen Terrassen und schützen vor Überhitzung der dahinterliegenden Räume.
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Fallarmmarkise
Sie zählt zu den Rollmarkisen und wird oft als Verschattung und Sichtschutz vor Fenstern angebracht. Mindestens zwei Fallarme halten eine Tuchwelle auf welcher der Markisenstoff aufgerollt ist. Mittels Druckfedern in oder an den Fallarmen wird die benötigte Zugkraft aufgebracht. Der Schwenkbereich kann zwischen 90 und 140 Grad liegen. Verwendung findet die Fallarmmarkise zur Verschattung von kleineren Balkonen oder Schaufenstern und wird elektrisch oder manuell mit einer Kurbel bedient.
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Wintergartenmarkise
Wie der Name schon sagt, werden diese Markisen zur Wintergartenbeschattung genutzt. Das Markisentuch wird über Seil-, Ketten- oder Bandzüge aus- und eingefahren und in seitlichen oder untenliegenden Schienen geführt. So kann ein für die Glasfläche gefährliches Wippen verhindert werden. Die Markisen Bespannungen gibt es in unterschiedlichen Designs. In jedem Fall sollte die Bespannung das einfallende Sonnenlicht und die Hitze reflektieren und absorbieren. Die Montage der Wintergartenmarkise ist einfach durchzuführen.
Markisenschutz Hülle
Bei offenen Markisen empfiehlt RolloExpress eine Markisenschutzhülle für den Winterm als Schutz vor Frost und Wetter. Die Schutz Hülle ist einfach mit dem eingearbeiteten Klettband zu montierten und sie haben im Handumdrehen ihre Markise Winterfest.